Jeder Zweite surft im Job auch privat
- Sportereignisse verfolgen oder Mails lesen - nicht alles ist erlaubt
- Heute beginnen Olympische Winterspiele in Vancouver (Kanada)
- BITKOM gibt Tipps für Mitarbeiter und Arbeitgeber
Jeder zweite berufliche Internet-Nutzer (49 Prozent) verwendet das Web während der Arbeit für private Zwecke. Das hat der Hightech-Verband BITKOM in Berlin mitgeteilt. BITKOM rät Unternehmen, klare Regeln für die private Internet-Nutzung im Job zu formulieren. "Gerade bei sportlichen Großereignissen wollen viele Mitarbeiter die Wettkämpfe auch während der Arbeitszeit mitverfolgen", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. "Arbeitgeber sollten offen mit der privaten Internetnutzung am Arbeitsplatz umgehen. Sie sollten Regeln formulieren, eine geordnete und richtig dosierte Internetnutzung zulassen und gleichzeitig ein exzessives, die Arbeitsleistung beeinträchtigendes Surfen im Web verhindern."
Scheer: "Die Grenzen zwischen Job und Privatleben sind in der digitalen Ära längst gefallen." Das gilt umgekehrt genauso: Zwei Drittel (65 Prozent) der berufstätigen Anwender nutzen das Netz in der Freizeit auch beruflich. "Viele sind nach Büroschluss für Kunden, Kollegen oder Chefs per Internet und Handy erreichbar. Sowohl Firmen als auch Arbeitgeber profitieren also von einer gewissen Flexibilität im Umgang mit dem Web."
Ob die private Internet-Nutzung im Job erlaubt ist, regelt in Deutschland kein spezielles Gesetz. Die meisten der folgenden Tipps leiten sich aus allgemeinen Gesetzen und der Rechtsprechung ab. Der BITKOM gibt Hinweise zum privaten Surfen am Arbeitsplatz.
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Quelle: Pressemeldung BITKOM vom 12.02.10
Datum: 12.2.10
WWW-Link: http://www.bitkom.org
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