Großbritannien: Breitbandzugänge überholen Modems
Breitbandinternet, digitales Fernsehen und Radio auf dem Vormarsch
Großbritannien verzeichnet deutliche Zuwächse in den Bereichen Breitband und digitale Kommunikationsmittel, berichtet die für den britischen Telekommarkt zuständige Regulierungsbehörde Ofcom. So gibt es auf der Insel inzwischen mehr Breitbandanschlüsse als Modemverbindungen ins Internet. Seit Ende 2003 haben sich die Breitbandzugänge mehr als verdoppelt. Der harte Wettbewerb auf dem Markt hat zu niedrigeren Preisen geführt und die Geschwindigkeiten der Internetverbindungen sind allgemein gestiegen.Auch die Zahl an digitalen TV- und Radioanschlüssen nimmt laufend zu. Nutzer von digitalem oder Internetradio hören außerdem um vier Stunden mehr Radio pro Woche als andere. Die Werbeeinnahmen aus dem Netz sind erstmals höher als die durch das traditionelle Radio.
Die Konsumenten investieren immer mehr Geld in neue und zusätzliche Services wie Pay-TV oder auch erweiterte Leistungen ihrer Mobiltelefone. Aufgrund der großen Nachfrage werden diese Kommunikationsmittel zunehmend günstiger, schneller, leistungsfähiger und auch immer wichtiger, so Stephen Carter von Ofcom.
Des Weiteren wurde ermittelt, wen die englische Bevölkerung in der Verantwortung für den Schutz der Jugend sieht - die Daten zeigen, dass die Menschen zunehmend eine Veranwortungsübernahme durch die Medienanstalten erwarten.
Der Link (unten) führt zu einer ausführlicheren Beschreibung der Studie in Englisch. Dort stehen weitere Materialien zur Verfügung.
Quelle: pte 14.7.05, Claudia Zettel
Datum: 20.7.05
WWW-Link: http://www.ofcom.org.uk/media/news/2005/07/nr_20050713
Zurück zur Übersicht der aktuellen Meldungen.


